Sind die VIPColor VP750 und VP750 Tinten umweltverträglich?

Die beiden Drucker VIPColor VP700 und VP750 nutzen die VersaPass Tinten von Memjet. Beim VP750 kommen die VersaPass DN Tinten zum Einsatz, die eine höhere Licht- und Wasserbeständigkeit bieten als die VersaPass DG Tinten beim VP700 und den meisten anderen Memjet basierten Farbetikettendruckern.
VersaPass ist eine besondere Tintenart, an der lange geforscht wurde. VersaPass Tinten dürfen nur eine sehr geringe Verunreinigung haben um die Lebensdauer der Druckköpfe zu erhöhen. Typischerweise sind die Tintentröpfchen die Memjet Druckköpfe abgeben nur 1,2pl (Pikoliter) groß und werden so bei vielen Medien direkt eingezogen. Es gibt mittlerweile über 70 Materialhersteller mit 640 verschiedenen Materialien für den VP700 und VIPColor VP750 Drucker. „Die Tinten bestehen aus ca. 70% Wasser und sind so sicher zu verwenden und sind umweltfreundlicher als UV, Lösungsmittel oder Flüssigtoner-Tinten“ – so die Aussagen der Memjet Wissenschaftler. Auch die Lichtbeständigkeit wurde bei den VersaPass DN Tinten stark optimiert.  Bei einer täglichen Belichtung von 12h und ca. 250Lux sind die Tinten 6-7 Jahre auf normalem Papier haltbar.
Wichtig ist vielen Kunden auch, das die Schwarztöne sehr dunkel sind. Bei einer Auflösung von 1600dpi bekommt man mit dem VP700 ein extrem dunkles Schwarz hin. Die Schwarzwerte sind auch messbar und können im Tinten-Datenblatt nachgelesen werden:

Welcher Farbetikettendrucker ist der richtige für mich? VP600 oder VP700

Nachdem VIPColor nun eine Menge Drucker auf MEMJET Basis hat, stellen sich viele unserer Kunden doch immer wieder die Frage: Welchen Drucker nehme ich denn nun ?

Fangen wir mit der einfachsten Entscheidung an:

VP750 VS VP600/VP700

Der VP750 nutzt eine andere Tintenart wie der VP600 und auch der VP700. Die Tinte des VP750 ist UV- und Wasserbeständiger als die der Modelle VP600/700. Durch größere Farbpigmente ist die Auflösung nicht so hoch, aber trotzdem noch genial. Man muss beim Druck auf glänzende Materialien etwas mehr schauen ob das Material wirklich geeignet ist. Dafür ist die Wasserbeständigkeit super! Wir haben Material nun auch schon 3 Wochen in Wasser liegen und noch kein verwischen bemerken können.

Benötigt man also Etiketten für die Chemikalien Kennzeichnung, oder für Outdoor Etiketten, dann ist die Entscheidung einfach: VP750

VP600 VS VP700

Hier fällt Ihnen schon die Entscheidung etwas schwieriger. Die Tinten sind gleich, die Druckköpfe sind gleich, die Engine auch.

Wenn Ihr Einsatzort nicht ganz so staubfrei ist,  dann empfehlen wir einen VP700.  Beim VP700 werden nämlich die Etiketten unter einer Schutzhabe eingesetzt. Dadurch kann nicht so schnell Staub auf das unbedruckte Etikettenmaterial kommen. Gerade größere Staubkörner können den Druckkopf beschädigen.  In sauberen Büroumgebungen können Sie auch ohne Probleme den VP600 einsetzen.

Der nächste Unterschied sind dann die zu verwendenden Etikettenrollen. Beim VP700 können Sie Etikettenrollen bis zu einem Außendurchmesser von bis zu 20cm einsetzen, beim VP600 nur ca. 15cm. Mit einem gesonderten Abwickler geht bei einem VP600 aber auch ein Außendurchmesser von 25cm. Größere Rollen sind in der Regel etwas günstiger – insbesondere wenn man viel davon benötigt und man muss weniger häufig die Materialien wechseln. Wenn Sie aber sowieso nur einige hundert Etiketten drucken möchten und dann z.B. ein anderes Material einlegen oder die Größe wechseln, spielt das kaum eine Rolle. Erst bei dauerhaften Produktionen einer Größe ist ein größerer Außendurchmesser von Belang.

Druckkosten

Die Druckkosten zwischen allen Druckern sind unterschiedlich. Beim VP750 werden z.B. höherwertige neuere Tinten eingesetzt, während im VP600 zwar die selben Tinten wie beim VP700 genutzt werden, aber nur mit 150ml Füllung statt der 250ml. Folglich sind die Druckkosten beim kleineren VP600 etwas höher – aber im Vergleich zu den meisten Mitbewerber Produkten doch noch immer sehr sehr günstig. Wir haben Ihnen folgend dazu einmal die Herstellerinformationen angefügt.

VIPColor_Global_Estimated_Ink_Cost_2018VIP-Vergleich

Haben Sie noch Fragen?

Muster, Leihstellungen und mehr bekommen Sie nach wie vor bei Ihrem Ansprechpartner im Karley Vertrieb: 02361-979231-55.

VIPColor VP700 mit neuem Treiber und Firmware zur Farbanpassung

Mit der neuen Firmware Version 15.01 und dem neuen Treiber für den beliebten Farbetikettendrucker VIPCOLOR VP700 hat der Hersteller eine neue Option des Farbmangements eingeführt. Während man in der Version 14 ja schon Farbprofile importieren konnte und so mit einem Farbmessgerät den Drucker auf ein Papier einstellen konnte gibt es nun eine Möglichkeit vor dem Druck die Sättigung der einzelnen Farben CMYK zu verändern.

Somit kann man – ohne sein Bild anpassen zu müssen die Sättigung oder einzelne Farben im Bildvordergrund oder Hintergrund verstärken oder vermindern. Bisher waren solche Möglichkeiten nur mit einer Software wie Wasatch Softrip möglich. Mit den Treibereinstellungen können Sie aber weiterhin z.B. Software wie Bartender nutzen und trotzdem Farben in Ihrer Intensität verändern. Dazu müssen Sie also nicht immer mehr das Bild zurück zum Designer geben, der dann den Bereich anpasst, sondern können zunächst ein par Tests drucken und versuchen ob Sie mit dieser einfachen Einstellung Ihrem gewünschten Ergebnis näher kommen.

Den Treiber können die Karley Kunden wie immer einfach unter VP700.karley.de (Menüpunkt Treiber) herunterladen. Bitte beachten Sie, das der Treiber und die neue Firmware nur mit dem VIPColor VP700 und nicht mit ähnlichen Geräten wie dem Afinia L-801 funktionieren. Sollten sie einen Afinia L-801 besitzen und diese Funktionalität unbedingt benötigen, so schreiben Sie uns gerne an, denn wir haben eine Umtauschaktion ins Leben gerufen, so das Sie beim Kauf eines VP700 starke Rabatte bekommen, wenn Sie bereits einen Afinia Farbetikettendrucker besitzen.

Welche Vorteile der VP700 so mit der neuen Firmware hat haben wir einmal ausgetestet und für Sie hier gescannt:ze bewirkt:

Vorteil Cyan + 30%
Vorteil Cyan + 30%
Vorteil Alle Farben (CMYK) + 30%
Vorlauf Cyan + 30%
Original Bild ohne Farbkorrektur

Den VP700 können Sie mit der neuen Firmware und Treibern direkt bei Karley im Shop erstehen: https://www.karley.de/vipcolor_vp700_drucker_fuer_farbige_barcodeetiketten_mit_bis_zu_18m_minute_druckgeschwindigkeit_

Aktuell haben wir für diesen Drucker auch eine Umtauschaktion, falls Sie einen alten Farbetiketten – oder Industrie- Thermodrucker besitzen. Weitere Informationen geben wir Ihnen gerne dazu, wenn Sie uns kontaktieren.

Internationale Fachmesse für die Produktion von Tabakwaren

Parallel zur Intertabac findet in den Dortmunder Westfalenhallen die InterSupply statt. Die Intersupply ist die Fachmesse, für Firmen die Zubehör oder Maschinen zur Erstellung von Tabac und Liquids herstellen.

Da auch die Karley Deutschland GmbH zahlreiche Hersteller von Tabakwaren und e-Liquids oder Dampfershops mit Etikettendruckern, Verbrauchsmaterial und Verpackungsmaschinen beliefert, haben wir uns dieses Jahr entschlossen ebenfalls in unserer Nachbarschaft auszustellen.

Am Stand A22 in Halle 3B (direkt neben dem Halleneingang) werden wir Ihnen die aktuellsten Drucker für die Etikettierung von Liquids oder Tabakwaren zeigen:

  • Primera LX500e – kleiner Farbetikettendrucker für geringe Mengen
  • Primera LX2000e – kleine und mittlere Mengen mit Pigmentierter Tinte
  • Primera AP362e – halbautomatischer Etikettenaufbringer für runde Gefäße
  • VIPColor VP700 – Etikettendrucker für mittlere und größere Mengen und günstigem Etikettenpreis
  • Kiaro! Farbetikettendrucker für mittlere und größere Mengen mit einfachster Handhabung
  • Verpackungsmaschine für Folienautomatisation
  • NiceLabel und Bartener Etikettenrucksoftware für die Automatisation des Druck

Sind auch Sie Kunde oder bereits Interessent bei der Karley Deutschland GmbH und möchten – auch jenseits des Themas Tabakwaren –  würden wir uns freuen Sie auf der Messe begrüßen zu dürfen. Zu dem Zweck haben wir für unsere Kunden auch immer noch ein paar Freikarten zur Verfügung. Bitte sprechen Sie dazu Ihren Ansprechpartner im Vertrieb der Karley Deutschland GmbH an und machen einen Termin.

Neu: 2 Versionen der Wasatch SoftRIP Software für VP700 verfügbar

Ab sofort gibt es 2 Versionen von Wasatch Softrip für VP700:

  • WASATCH SoftRIP Label Edition for VP700 printers.
  • WASATCH SoftRIP for VP700 printers.

Die Wasatch SooftRIP Label Edition ist eine Version der beliebten Wasatch SoftRIP Software die spezielle für den Etikettendruck angepasst wurde. Vorteile sind zur Standard Version sind:

  • die Unterstütztung der schnellen Produktion (schnelle Datenlieferung)
  • Schnittmarken für Rotations oder Digitalfinishing werden gesetzt
  • variable Daten können geliefert werden und angebunden
  • einfacheres Interface für einfachere Handhabung – Drop and Print

Nach wie vor können im Farmanagement einfach Farben ersetzt werden und angepasst werden um dank RIP Software ein optimales Druckbild zu bekommen. Auch Funktionen wie Beschnitt oder Größenänderungen bleiben erhalten. Da ändert sich nichts.

Mit der Änderung geht Wasatch Softrip ein wenig in Richtung Etikettendrucksoftware wie NiceLabel oder Bartender – legt aber den Focus ganz klar auf die Farboptimierung.

Wasatch selbst hat dazu auch einen Film veröffentlicht:  http://wasatch.com/labelintrovideo.html

Nach aktuellem Stand (Feb. 2017) ergibt sich folgende Vergleichstabelle:

SoftRIP Label Edition SoftRIP
Anzahl Drucker 1 4
Einzelne Farben ersetzen Ja Ja
Interaktives Layout Ja Ja
Beschneiden, Rotieren, Verkleinern Ja Ja
Schnittmarken hinzufügen Ja
Farbdatenbank speichern Ja Ja
Farbkorrektur Kurven Ja Ja
Variable Daten Drucken Ja – beschleunigt Ja
Master Print Queues Ja
Wasatch Tracer Ja
Smart Nesting Ja
Tilling Ja
Templates Ja

Die neue Version ist bereits im Karley Shop zu kaufen: https://www.karley.de/index.php?route=product/search&search=Wasatch%20Softrip

Willkommen auf der ProSweets in Köln bis zum 1.2.2017

Parallel zur ISM (Internationalen Süßigkeiten Messe) in Köln findet die ProSweets statt, auf der Sie uns natürlich wieder als Aussteller besuchen können. In der Halle 10.1 – Gang G – Stand 40a zeigt Ihnen die Karley Deutschland GmbH wieder eine Menge Drucker und Applikatoren die dem produzierenden Gewerbe die Arbeit versüßen, vereinfachen und flexibler machen kann.

Kommen auch Sie uns auf der ProSweets besuchen und schauen sich das erst mal den VIPColor RW03XL Aufwickler für Etikettendrucker an. Dabei ist der RX03XL genau auf das Zusammenspielt mit dem VIPColor VP700 optimiert. Im Gegensatz zu generellen Etikettenaufwicklern ist dieser abgestimmt und für Kunden mit großen Aufkommen gedacht. Er wickelt die Etiketten noch gerader auf und Sie können bestimmen wie fest die Rolle wieder aufgewickelt wird. Gerade wenn man z.b. Lebensmittelfolien mit dem VP700 bedruckt, sollte die aufgewickelte Rolle fester gewickelt werden, damit es keine Probleme in der Verpackungsmaschine gibt. Genau diese Aufgabe erfüllt der neue RX03XL. Sollten also Ihre Rollen auch zu locker gewickelt sein, müssen Sie sich den RX03XL unbedingt live auf der Prosweets in Köln ansehen – oder bei Karley im Showroom in Recklinghausen.

VIPColor RW03XL

Weitere Geräte die Sie sich bei uns ansehen können:

  • Primera LX900e Farbetikettendrucker inklusive NiceLabel Print Station
  • Primera LX500e Farbetikettendrucker für kleine Mengen mit CanPrint
  • Primera AP362e Etikettenaplikator mit Laser Justieraufsatz
  • TSC TTP-346MT Thermotransferdrucker mit Touchscreen  und Applikation zur Waagenanbindung und Druck ohne einen Computer!
  • VIPColor VP700 mit neuem RX03XL Aufwicker
  • Astromed Kiaro mit Druckersteuerungsbox und Industrieleuchte für die Integration in Produktionsanlagen
  • Flexmatic – Beuteletikettierer
  • Karley Zuckertütenmaschine als Beispiel einer Folienverarbeitung die zuvor mit den obigen Farbetikettendruckern bedruckt wurde!

Über einen Besuch würden wir uns freuen. Und damit es sich auch lohnt, bekommen alle Besucher 10% Messerabatt auf den Kauf eines Neugerätes und wer am letzten Tag einen unserer Demo Geräte kaufen möchten kann das auch machen – wir akzeptieren Bar und EC- Karten und den Preis verhandeln Sie direkt je nach Zustand mit unserem Vertriebsleiter bei einer Tasse Kaffee!

 

VIPColor liefert Inline-Finisher für Memjet VP700 Farbetikettendrucker aus

Etikettenschneider VIPColor Fasttrack III

VIPColor Farb-Etikettendrucker VP700 werden zunehmend bedeutender für die Etikettenindustrie aufgrund ihrer Geschwindigkeit, Druckqualität und Kosteneffizienz.
Dieses Hochleistungsgerät lässt sich jetzt nun auch mit einem digitalen Roll-to-Roll Finisher kombinieren: Dem Fastrack III.

Bisher benötigt man zum Etikettendruck bei Memjet-Druckern immer vorgestanzte Etiketten. Diese werden dann aufgrund des Anfangs (GAP) erkannt. Karley liefert Ihnen diese Etiketten in den gewünschten Größen immer recht schnell, aber flexibler ist man natürlich wenn man diese Formen selbst stanzen kann. Und genau an dieser Stelle wird ein Finisher eingesetzt. Dieser schneidet Ihnen die Etiketten passgenau.

Der Fasttrack III von VIPColor wird „in Line“ betrieben – also direkt zusammen mit dem VP700, so das nicht erst ein Stanzen der Etiketten und wieder Aufrollen notwendig wird, sondern Sie direkt am Ausgang des VIP VP700 den Fasttrack anschließen und die Etiketten stanzen.

Hier ein Video dazu:

Alternativ lässt sich der Fasttrack III auch im „off line“ Modus verwenden, wodurch eine schnellere Geschwindigkeit erzielt werden kann, aber ein Aufwickler nach dem VP700 notwendig wird.

Neben rechteckigen oder großen runden Etiketten lassen sich auch andere Formen produzieren. Dabei muss man aber aufpassen, das auch die Matrix (der Rest des Materials) automatisch gelöst werden kann. Das lassen leider nicht alle Formen zu. In dem Fall würde ein Kiss-Cut Label empfohlen. Der Vorteil eines Kiss-Cut Etiketts ist, das man diese natürlich sehr einfach voll-flächig bedrucken kann. Quasi wird ein größeres Druckbild als Beschnitt genutzt. Leider muss aber dann das Kiss-Material (Kissen) manuell abgelöst werden und das Ergebnis kann nicht komplett automatisiert werden.

Die meisten Formen werden allerdings darstellbar sein. Hier sollten vorher Tests bei Karley durchgeführt werden, falls Sie solche Anforderungen besitzen.

Gerne machen wir für Sie Tests und freuen uns auf Anfragen zum neuen VIPColor Fasttrack III.

Link: Der Fasttrack III im Shop

Tintenverbrauch VIPColor VP700 vs. EPSON COLORWORKS C7500

Bei der Anschaffung eines neuen Farbetikettendruckers  sind zahlreiche Faktoren zu berücksichtigen wie die Qualität des Drucks, die Möglichkeiten zur Ansteuerung und auch die Kosten. Bezüglich der Kosten sind heute aber Kunden sensibilisiert und haben bei zahlreichen Druckern verstanden, dass günstige Anschaffungskosten nicht auch gleichzeitig günstige Betriebs- oder Wartungskosten bedeuten. In Zeiten fortgeschrittener Technik sind häufig teurere Geräte länger haltbar da diese für große Stückzahlen ausgelegt sind. Für Kunden die nur geringe Mengen benötigen lohnt sich häufig auch nicht der Schritt zum nächst größeren Modell, auch wenn die Druckkosten pro Etikett natürlich höher ausfallen, als für ein großes Gerät, wenn man die Anschaffungskosten nicht berücksichtigt.

Umso interessanter wird dann ein Vergleich wenn man sich ähnliche Geräte verschiedener Hersteller einmal anschaut. Und so fällt unseren Kunden natürlich auch immer wieder ein Drucker der EPSON Serie wie der EPSON COLORWORKS C3500 oder C7500 auf. Während zahlreiche andere Hersteller den Tintenverbrauch – oder sogar die Kosten mit allen Verschleißteilen häufig in einer Software oder Druckersteuerung offen legen, schweigt sich der Japanische Hersteller aus. Die meisten Hersteller sorgen für Transparenz und lassen die Druckkosten abschätzen.

Als Händler fällt uns daher eine Aussage schwer, wie viel Tinte ein Drucker wirklich verbraucht und was man berücksichtigen müsste, ohne Anhaltspunkte von Herstellern oder Kunden. Hier ein paar wichtige Punkte zu den wirklichen Kosten beim Etikettendruck:

  1. Anschaffungspreis des Druckers über seine Laufzeit in Jahren
  2. Gibt es Verschleißteile wie Rollen oder Druckköpfe
  3. Kann ich Verschleißteile selbst wechseln, oder brauche ich einen teuren Service dafür
  4. Gibt es eine Wartung die mir angeboten wird zur Verlängerung der Lebensdauer meiner Anschaffung
  5. Wie hoch sind die Stromkosten
  6. Wie hoch ist der Aufwand neue Etiketten einzulegen
  7. Wie hoch ist der tägliche Reinigungsaufwand (z.B. beim Siebdruck evtl. mehrere Stunden täglich).
  8. Wie schwer ist die Ansteuerung – um einen Druckauftrag ab zu setzen. Gibt es Integrationskosten z.B. für SAP oder Inline Produktionen
  9. Brauche ich geschultes Personal für Bedienung und Reinigung
  10. Wie hoch sind die direkten Verbrauchskosten wie Tinte / Etikett
  11. Welche Garantien werden mir geboten
  12. Welches Material kann ich bedrucken, wie sind die Materialkosten
  13. etc…

Wie man sieht kann so schnell eine Wirtschaftlichkeitsberechnung schnell sehr komplex sein, selbst wenn man Faktoren wie Haltbarkeit, Geschwindigkeit etc. noch außen vor lässt. Wichtig ist es daher gerade bei größeren Anschaffungen diese Geräte einmal genau unter die Lupe zu nehmen und die Eignung zu prüfen.

Als Spezialist für Farbetikettendrucker sehen wir in der Beratung immer wieder uns der Frage: Wie teuer ist ein Etikett mit dem EPSON COLORWORKS C7500 im Vergleich zu ….? ausgesetzt. Während zahlreiche Hersteller in Drucktests komplette Patronensäzte geleert haben, um eine halbwegs passende Berechnung des Verbrauchs zu ermöglichen, kennen wir solche Zahlen von EPSON nicht. Umso mehr freut es uns, dass ein Hersteller (VIPCOLOR) in den USA einen solchen Vergleich gemacht und auch veröffentlicht hat.

Sie finden den Vergleich unter:
EPSON COLORWORKS c7500 vs. VIPCOLOR VP700

Sehr schön ist auch das im Vergleich genau die Bedingungen angegeben werden, unter denen getestet wurde. Sich ändernde Bedingungen können auch andere Kosten bedeuten. Noch schöner wäre natürlich ein unabhängiger Test, aber wer druckt schon ganze Tintensätze leer um so etwas zu liefern.  Daher sind wir schon einmal glücklich, das eine Firma es gewagt hat vergleichende Werbung zu veröffentlichen und nachvollziehbare Testbedingungen nannte.

Wie viel Gewicht man nun einem Test eines Mitbewerbers gibt, muss jeder für sich selbst beantworten, genauso wie die Frage, warum EPSON in diesem Punkt schweigt. Aber vielleicht hilft ja auch unser Artikel bei EPSON ein Umdenken zu schaffen und demnächst eigene Zahlen z.B. im Druckertreiber zu veröffentlichen.

Benzin ist im Vergleich zu Druckertinte günstige Massenware. Autohersteller müssen Ihren Verbrauch angeben – warum gibt es keine Pflicht für Druckerhersteller?

Nach der Veröffentlichung dieses Artikels erreichte uns auch ein weiterer interessanter Vergleich von VIPColor Europe, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:

VP700 vs Epson C7500 PDF

Randlose Etiketten drucken mit dem VIPColor VP700

Ein besonderes Feature das der VP700 seinen Mitbewerbern wie dem Afinia L-801 aktuell voraus hat ist die Möglichkeit Etiketten vollflächig zu bedrucken. Was für viele eigentlich selbstverständlich erscheint können aber die wenigsten Drucker! Nimmt man z.B. Farblaserdrucker für das A4 Format wird man fast keinen Drucker finden der vollflächig druckt. Das liegt häufig eben am Rand, der eine Bildtrommel zerstören könnte.

Bei Farbetikettendrucker von Rolle zu Rolle wird häufig die Tintenstrahltechnik eingesetzt. Dabei ist es wichtig, das der Druckkopf nicht an den Kanten der Etiketten hängen bleibt und so die Düsen (Nozzles) zerstört.

Wichtig ist es auch zu berücksichtigen, das das Material sehr gerade eingezogen werden muss. Ist das Material schief, so wird ein Etikett nicht mehr gerade gedruckt. Also muss ein besonderes Augenmerk auf die „RohEtiketten“ gelegt werden. Diese unbedruckten Rohlinge sollten möglichst gerade auf Ihrem Trägermaterial aufliegen.

Sind diese Voraussetzungen gegeben, so kann man mit VIPColors VP700 als einer der wenigeren Midrange-Farbetikettendrucker randlos drucken. Dazu hat der VP700 besondere Treibereinstellungen und auch die Software muss entsprechend richtig eingestellt werden. Richtig meint hier einen Überdruck. Beim Überdruck definiert man quasi ein Etikett größer als es tatsächlich ist – und zwar in alle Richtungen. Beim Design achtet man dann darauf, das in der möglichen Überdruckfläche keine Informationen sind sondern maximal ein Bildauslauf oder etwas einfarbiges. Richtig eingestellt druckt der VIPColor VP700 dann vollflächige randlose Etiketten! Bei anderen Druckern sieht man dort häufig noch weiße Ränder – oder komplett weiße Linien und kann einstellen was man möchte – es geht dann nicht.

Wie genau das geht haben wir daher für Sie einmal in einem Beitrag in unserer Wissensdatenbank veröffentlicht: http://kb.karley.de/index.php?action=artikel&cat=54&id=209&artlang=de

In Englisch gibt es dazu auch ein Video

Neue Möglichkeiten der Farbanpassung beim VIPColor VP700 mit neuer Firmware

Neues Jahr – neue Features und so auch bei VIPColor. VIPColor hat den Treiber des beliebten VP700 ein weiteres mal upgedate und nun Möglichkeiten geschaffen die Farbwiedergabe zu beeinflussen. Bislang war die Farbwiedergabe eines der größten Hindernisse wenn es um Druckereien ging. Dort wurden immer wieder Sonderfarben verlangt oder aber Farbbereiche zu verschieben.

Jetzt hat VIPColor darauf reagiert und so kann man eigene Farbräume erstellen und und mit wenigen Klicks in den Druckertreiber importieren.
Farbräume sind wichtig, da verschiedene Materialien auch unterschiedliche Weißtöne liefern. Somit ist der Druck auf z.B. glänzenden und Matten Materialien unterschiedlich. Aber auch das Material des Herstellers VIPColor unterscheidet sich von Papiersorten von z.B. UPM Raflatac. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein solche Farbverschiebungen zu machen und mit einem Farbmesser an zu passen.

Das beste daran: Sie müssen sich keinen eigenen Color Munki kaufen, sondern können die ganze Arbeit auch der Karley Deutschland GmbH überlassen. Dazu benötigen wir lediglich Ihr Material in A4 Breite und können mit unserer Farbanpassung dann für Sie auf dem Material arbeiten und ein Farbprofil erstellen. Dieses Farbprofil müssen Sie dann nur noch in Ihren VIPColor VP700 einbinden und schon sind die Farben angepasst.

Wenn Sie Farbraum Verschiebungen wünschen, dann empfehlen wir natürlich sich selbst eine Farbkalibrierung zu kaufen. So haben Sie noch weiter Möglichkeitenn. Welches System optimal ist, kann Ihnen unser Vertrieb gerne im Gespräch ausarbeiten. *.icm Dateien (Image Color Management) können nun direkt in den Druckertreiber eingelesen werden.

Die Veränderungen im Farbmanagement sind auch wichtig für zukünftige Produktionen. So kann man einfach her gehen und auch in Photoshop oder anderen Design Werkzeugen die Farben angleichen und hat im optimalen Fall die Farben des Bildschirms direkt auf dem Drucker. Dazu sind dann ein kalibrierter Monitor notwendig.

Wir sehen dieses Feature sehr als sinnvoll an, wenn es um die Angleichung von Farben auf ein Material geht.

Wer schon jetzt seinen VP700 mit der neuen Firmware updaten möchte kann in unserem Kundendownload-Bereich schauen, oder aber auch seinen Ansprechpartner bei der Karley Technik anfragen.