Sind Sie auf die die EU-Richtlinie über Gefälschte Arzneimittel vorbereitet?

Ab dem 9. Februar 2019 müssen pharmazeutische Hersteller und alle Apotheken in Deutschland die Echtheit von Arzneimitteln bei der Abgabe überprüfen und dies elektronisch dokumentieren. Bereits 2011 wurde das sogenannte System FMD (Falsified Medicines Directive)  diskutiert. 2016 gab es dann eine EU-Verordnung, die die technischen Details vorgab und ein dreijähriges Zeitfenster bis zur Umsetzung setzte.. FMD wird eingeführt, um die großen Mengen gefälschter Arzneimittel, die jedes Jahr in ganz Europa verkauft werden, zu verringern.

Wie wird das System implementiert?

Was bedeutet das System, das auch securPharm genannt wird: Jedes verschreibungspflichtige Arzneimittel muss künftig einen 2-D-Barcode tragen. Dieses dient als individuelles Erkennungsmerkmal.  Apotheken scannen diesen bei der Abgabe der Packung und stellen damit sicher, das diese Packung weder gefälscht noch gestohlen ist. Zusätzlich müssen die Packungen Vorrichtungen gegen Manipulationen beinhalten.

Ein Siegeletikett, um zu beweisen, dass die Schachtel nie geöffnet wurde
Ein 2D Data Matrix Barcode, der den Produktcode, die Seriennummer, die Chargennummer und das Ablaufdatum anzeigt

Mit welchen Scannern Apotheken und auch die Pharma dabei arbeiten sollen erklären wir Ihnen gerne auf Anfrage in unserem Kassenbereich. Interessant wird es aber nun, da viele Firmen noch ein zusätzliches Siegel aufbringen müssen. Dieses Siegel oder Sicherheitsetikett muss nachweisen, das der Inhalt in der Verpackung nicht verändert wurde und vor Manipulation somit geschützt ist.

Für Firmen, die bisher noch nicht in der Lage waren solche Etiketten anzubringen haben wir eine gute Nachricht: Der LAB 510 mit Wickelkante kann das für Sie erledigen. Vorteil des LAB 510 ist auch, das man auf einfach Weise mehrere Etiketten von verschiedenen Seiten aufbringen kann – man muss das nur erweitern!

Die Etikettiermaschine LAB510 von JMV Robotique bringt automatisch selbstklebende Etiketten auf unterschiedlichste Produkte auf mit einem Durchsatz bis zu 6000 pro Stunde. Der LAB510 kann VHS-Kassetten, CD-Hüllen, CD-Hüllen und Audiokassetten beschriften, und zwar jedes Produkt mit einer flachen Oberfläche bis zu einer maximalen Höhe von 50 mm und einer Breite von 8,3 Zoll (210 mm). Etiketten können entweder im Fächerfalz oder im Rollenformat sein. Der LAB510 kann als eigenständige Einheit verwendet oder in eine Produktionsförderlinie integriert werden. Mehrere Einheiten können in aneinander aufgereiht werden, um ein vollständiges Tab-, Beschriftungs- und Strichkodierungssystem zu bilden. Anwendbare Branchen sind große Bäckereien, Telefongesellschaften (SIM-Karte Kennzeichnung), Event-Ticketing-Industrie (Hologramm Aufkleber etc.), Glücksspiel-Industrie (Rubbel Lotteriescheine), Speichermedien (SD-Karte, SSD oder HDD-Kennzeichnung), Gewürze und Kräuter, Saatgut-Industrie (Monsanto beschriftet Saatgutbeutel damit), geröstete Kaffeebeutel mit Ventilen, Vaping / E-Liquid-Industrie, Lebensmittelindustrie (Tabasco US Etiketten ihre Kartons für den Export mit lokaler Sprache), Kosmetikindustrie (Yves Saint Laurent verwendet sie für Kartons) und viele Mehr

Automatisiertes Etikettieren

Mit dem LAB510 kleben Sie professionell und einfach Etiketten, Barcodes, Sticker oder Preisauszeichnungen auf jegliche Verpackungen bis einer Stärke von 50mm (2 “ ), sowie einer maximalen Breite von bis zu 320mm – die Länge ist flexibel bis 400 mm (Automatischer Input Hopper muss angepasst werden). Die universell einsetzbare Etikettiermaschine LAB510 kann sowohl Papier als auch Kunststoff-Etiketten direkt von der Rolle verarbeiten. Alternativ können Sie auch Siegel mit transparenter oder undurchsichtiger Trägerschicht verarbeiten. Die Etiketten können vom gefalteten Trägerband abgenommen oder von der Rolle abgerollt werden.

Versiegeln (Option TT500)
Diese Option der LAB510 Etikettierer erhöht den Anpressdruck auf die Karten und ist optional erhältlich. Während bei normalen Karten der aufeinanderstapeln der Karten vollkommen ausreicht um die Sticker fest auf dem Medium zu fixieren wird bei Losen oder Telefonkarten ein erhöhter Andruck benötigt um sicherzustellen dass der Freischaltcode nicht verfrüht sichtbar wird.

Preise, Vorführtermine und weiteres fragen Sie wie immer gerne bei uns im Vertrieb nach: KONTAKT

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