Primera zeigt neues Silber und Gold Material für die Bedruckung mit LX500e/LX1000e/LX2000e

Neue Materialien sind immer schwerer zu finden, aber bringt auch immer neue Ideen. So wir wir dieses Jahr auf der Biofach glücklich waren ein neues Material mit Recycling Anteilen und ohne Folie zu finden, so hat Primera nun neue Silber und Gold Material präsentiert.

Besonder hervorzuheben ist der geringere Blaustich zu den alten Silber Materialien. Die neuen Silber- und Gold Etiketten sind mit allen Primera Druckern getestet und können für unsere Kunden konfektioniert werden. Ab 5 Rollen ist damit eine Produktion für Sie möglich. Standardgrößen werden wir zunächst nicht anbieten, sondern müssen erst einmal den Bedarf abwarten.

Wir haben hier für Sie schon einmal ein paar Fotos der Etiketten geschossen. Preise erhalten Sie wie immer im Vertrieb der Karley Deutschland GmbH

Primera LX1000e – der Nachfolger des LX900e ist da

Der Hersteller von Spezialdrucksystemen Primera Technology bringt mit dem LX1000e einen Farbetikettendrucker auf den Markt, der für die Produktion extrem haltbarer Etiketten insbesondere für den Außeneinsatz entwickelt wurde. Er basiert auf Primeras LX2000e Farbetikettendrucker und verwendet wie sein „großer Bruder“ ebenfalls Pigmenttinte.

Damit ist die Auflösung zwar nicht so fein wie beim Vorgänger LX900e, jedoch spart der Kunde mit der Tinte und erhält noch beständigere Etiketten.

Im Gegensatz zu seinem großen Bruder besitzt der LX1000e keinen Cutter und auch keinen Netzwerkanschluß. Beides Eigenschaften die in Handwerks- und Craft- Betrieben auch kaum gebraucht werden. Dafür spart man aber kräftig bei der Anschaffung. Der LX1000e hat einen EVK von 2695€ zzgl. MwSt.

Die Einsatzmöglichkeiten sind wie immer vielfältig: Mit dem Primera LX1000e lassen sich beispielsweise Etiketten für Kaffee, Wein, Gebäck, Süßwaren, Fleisch, Käse und viele weitere Spezialitäten und Feinschmeckerprodukte produzieren. Industrielle Anwendungsgebiete umfassen Etiketten für Produktkartonagen, für Sicherheits- und Warnhinweise sowie für Kanban und zur Lagerbestandsverwaltung. Ferner kann der LX1000e bei Testmarketingaktionen, in der Druckvorstufenproduktion sowie im Einzelhandel eingesetzt werden.

Zum Lieferumfang gehören neben den Druckertreibern für Windows 7/10 auch die Gestaltungssoftware Bartender Ultralite sowie NiceLabel SE (beide für Windows), mit denen man Etiketten entwerfen und Barcodes, QR-Codes und weitere Elemente einfügen kann. Selbstverständlich kann auch jedes andere Programm (Wie Corel, Lynx, Powerpoint, Draw) für Windows eingesetzt werden, um Etiketten zu gestalten und zu drucken.

Die Auswahl an Tintenstrahl-bedruckbarer Etiketten ist vielfältig und schon beim großen Bruder dem LX2000e erprobt.

Wie immer stehen wir gerne mit Druckmustern und Beratung zur Seite. Den Drucker können interessierte bereits in unserem Shorwoom in Recklinghausen bewundern – oder direkt auch in unserem Shop kaufen:

https://www.karley.de/bundle-primera-lx1000e-farbetikettendrucker-rw-7-rewinder?search=LX1000e

Den LX1000e gibt es auch als Bundle mit dem professionellen Aufwickler RW-7

Schwere Din-A Lang Tickets in Farbe bedrucken

Heute möchten wir Ihnen einmal eine einfache Lösung vorstellen um kleinere und mittlere Mengen von Gutscheinen auf DIN-A LANG Papier zu bedrucken.

Das meint Mengen von 1- 1000 Gutscheinen am Tag. Vorteil des Digitaldrucks ist, das Sie die ganzen Tickets bedrucken können und nicht nur einen Texteil ändern. So kann jedes Ticket anders aussehen und individualisiert werden.

Das ist aber noch nicht alles. Mit dem Oki C911DN können Sie auch schwere Grammature in Kartonstärke (Papier bis 360gr/m^2) bedrucken und das in einer Größe bis zu DIN-A 3. Damit wären auch Banner möglich – denn sogar für Banner hat der Oki eine Zuführung für Endlospapier.

Der C911dn setzt neue Maßstäbe in der Medienflexibilität und ermöglicht eine umfangreiche Auswahl verschiedenster Druckmaterialien, Grammaturen und Formate um hausintern zu produzieren. A6 bis SRA3 und Bannerdruck bis zu 1,3 m Länge!

Er druckt auf einer Vielzahl von Druckmedien, einschließlich Hochglanzpapier, Film, Transferpapier, wasserfestem Papier u.v.m. und besitzt  ein 530-Blatt-Fach als Standard. Bis zu 2.950 Blatt mit optionalen Papierfächern sind möglich. All das auch im Duplex Verfahren und einer Auflösung von 1200x1200dpi.

 

Neue Version: CorelDRAW Graphics Suite 2017

Corel hat die Veröffentlichung seiner neuen Grafikbearbeitungs Suite – CorelDRAW Graphics Suite 2017 – bekannt gegeben. Damit weicht der Hersteller erstmals von der Namensgebung ab und stellt auf Jahreszahlen im Programmnamen um. Der Vorgänger hieß bspw. CorelDRAW Graphics Suite X8 für die Version 18. Wie auch andere Hersteller, bei denen die Versionen nun 2-stellig sind zieht auch Corel nach.

Interessanter sind natürlich die Neuerungen.

„Bahnbrechende Innovationen, die Unterstützung neuester Hardware und viele neue Vorteile beim Lizenzmanagement und unserem Maintenance-Programm – das bietet die neue CorelDRAW Graphics Suite 2017. Als erstes Anwendungs-Programm überhaupt unterstützt diese grafische Komplettlösung mit Künstlicher Intelligenz das Skizzieren am Computer auf natürliche Weise.“ so der Hersteller.

Auf Youtube kann man sich dazu einige Videos ansehen. Die LiveSketch Technologie sieht in der Tat sehr interessant aus und wird das Zeichen von Grafiken auf dem Computer verbessern und vereinfachen.

Wir machen auf die neue Version aufmerksam, denn auch für das Design von Etiketten ist diese Grafikbearbeitung sehr gut geeignet. Nachdem man z.B. die Etiketten gezeichnet hat kann man diese einfach als PDF oder JPG exportieren und dann in z.B. Nicelabel oder Bartender als Etikettendrucksoftware exportieren.

Wer sich weiter mit Corel auskennt, kann natürlich auch bei den meisten Etikettendruckern direkt aus CorelDRAW oder CorePhotopaint heraus drucken. Wir halten CorelDraw aber lediglich für das Design als gute Software, da echte Etikettendrucksoftware wie NiceLabel oder Bartender mehr Funktionen zum Ansteuern der Drucker bieten.

Für die allgemeine Gestaltung bietet Corel aber sehr einfache Möglichkeiten, so das auch Laien schnell ansprechende Etiketten gestalten können.

Für Rückfragen stehen wir wie immer gerne zur Verfügung – hier das Video mit den Neuerungen:

Sie haben CorelDRAW bereits im Einsatz? Glückwunsch, dann sind Sie zu einem Upgrade auf die CorelDRAW Graphics Suite 2017 berechtigt, egal mit welcher Version Sie derzeit arbeiten. Die Home & Student Edition, die Small Business Edition und alle Acadamic-, Test- sowie OEM-Versionen berechtigen nicht zu einem Upgrade.

Waagen an Farbetikettendrucker anschließen

Möchten Sie eine Waage an einen Farbetikettendrucker anschließen, so gestaltet sich das heute recht einfach mit der richtigen Software. Die optimale Lösung ist Nicelabel Powerforms 3 Printer, da diese Software das Modul Automation beinhaltet.

Wie würde man optimal vorgehen.

Zunächst einmal suchen Sie sich einen passen Farbetikettendrucker, der Ihren Ansprüchen genügt. Er sollte also die Etiketten in der Qualität und Geschwindigkeit drucken können, wie Sie es benötigen. Haben Sie dann einen Drucker gefunden ist es nicht wichtig, ob dieser per Netzwerk oder nicht angesprochen werden kann. Beide Druckervarianten können Sie nutzen.

Dann benötigen Sie noch eine Waage. Heute werden Waagen häufig per USB an einen PC angeschlossen. Es gibt auch Waagen die per Netzwerk zu verbinden sind. Für zahlreiche Anwendungen ist es wichtig, das eine Waage eichbar ist. Nur wenn das gegeben ist, kann sie nämlich wie vorgeschrieben vom Eichamt geeicht werden und Sie gehen 100% Sicher die richtigen Mengen auszuliefern und zu berechnen.

Waagen schreiben meist dann mittels deren Treibersoftware eine Datei auf den Rechner, oder verändern Sie. Damit können die Waagen an die meisten Systeme angeschlossen werden und sind quasi offen.

Nicelabel Automation bietet wiederum die Möglichkeit solche Veränderungen zu beobachten und dann eine Datei aus zu lesen. Hat es diese Daten, dann kann es mit seinen zahlreichen Variablen weiter arbeiten und ein Etikett drucken.

Interessant wird es, wenn man mehrere Etiketten hat. So kann man z.B. eine Variable für die Artikelnummer verwenden. Über die Datenbank holt man sich dann den Preis / Gewichtseinheit und über die Waage das Gewicht. Im Anschluss druckt dann der Farbetikettendrucker automatisch ein wunderschönes Etikett mit Gewicht und dem Preis aus.

Natürlich lassen wir unsere Kunden mit solchen Lösungen nicht alleine! Unsere Programmierer können Ihnen die ganze Arbeit abnehmen und für Sie einen oder sogar mehrere Farbetikettendrucker ganz einfach an Waagen anbinden. Fragen Sie uns.

Die Software Nicelabel Powerforms Suite 3 Printer finden Sie übrigens in unserem Shop: https://www.karley.de/nice-label-powerforms-suite-3-drucker-software-um-ihre-etikettierung-zu-optimieren-und-in-professioneller-ausf-hrung-her-zu-bedrucken?search=NLPSXX003S

EPSON ColorWorks C7500 series Drucker unterstützen nun Endlospapier

EPSON hat nachgebessert und die Firmware für die EPSON ColorWorks C7500 Serie upgedatet. Mit dieser Firmware Änderung wird der EPSON ColorWorks C7500 nun universeller einsetzbar und kann endlosepapier bedrucken. Also Papier ohne Blackmark oder Stanzung. Das ging bislang nicht. Sinnvoll ist so ein Papier z.B. mit Mittelschnitt wenn Sie Etiketten variabler Längen benötigen oder Tickets unterschiedlicher Längen drucken möchten. Dank des Mittelschnittes lässt sich dann ein Etikett leichter vom Trägermaterial lösen. Für den Ticketdruck ist das nicht notwendig.

Wer spezielles Endlosmaterial für den EPSON ColorWorks C7500 benötigt sollte einmal bei Karley.de im Vertrieb anfragen und die Mengen nennen. Das Material ist kurzfristig verfügbar.

Neu: 2 Versionen der Wasatch SoftRIP Software für VP700 verfügbar

Ab sofort gibt es 2 Versionen von Wasatch Softrip für VP700:

  • WASATCH SoftRIP Label Edition for VP700 printers.
  • WASATCH SoftRIP for VP700 printers.

Die Wasatch SooftRIP Label Edition ist eine Version der beliebten Wasatch SoftRIP Software die spezielle für den Etikettendruck angepasst wurde. Vorteile sind zur Standard Version sind:

  • die Unterstütztung der schnellen Produktion (schnelle Datenlieferung)
  • Schnittmarken für Rotations oder Digitalfinishing werden gesetzt
  • variable Daten können geliefert werden und angebunden
  • einfacheres Interface für einfachere Handhabung – Drop and Print

Nach wie vor können im Farmanagement einfach Farben ersetzt werden und angepasst werden um dank RIP Software ein optimales Druckbild zu bekommen. Auch Funktionen wie Beschnitt oder Größenänderungen bleiben erhalten. Da ändert sich nichts.

Mit der Änderung geht Wasatch Softrip ein wenig in Richtung Etikettendrucksoftware wie NiceLabel oder Bartender – legt aber den Focus ganz klar auf die Farboptimierung.

Wasatch selbst hat dazu auch einen Film veröffentlicht:  http://wasatch.com/labelintrovideo.html

Nach aktuellem Stand (Feb. 2017) ergibt sich folgende Vergleichstabelle:

SoftRIP Label Edition SoftRIP
Anzahl Drucker 1 4
Einzelne Farben ersetzen Ja Ja
Interaktives Layout Ja Ja
Beschneiden, Rotieren, Verkleinern Ja Ja
Schnittmarken hinzufügen Ja
Farbdatenbank speichern Ja Ja
Farbkorrektur Kurven Ja Ja
Variable Daten Drucken Ja – beschleunigt Ja
Master Print Queues Ja
Wasatch Tracer Ja
Smart Nesting Ja
Tilling Ja
Templates Ja

Die neue Version ist bereits im Karley Shop zu kaufen: https://www.karley.de/index.php?route=product/search&search=Wasatch%20Softrip

Willkommen auf der ProSweets in Köln bis zum 1.2.2017

Parallel zur ISM (Internationalen Süßigkeiten Messe) in Köln findet die ProSweets statt, auf der Sie uns natürlich wieder als Aussteller besuchen können. In der Halle 10.1 – Gang G – Stand 40a zeigt Ihnen die Karley Deutschland GmbH wieder eine Menge Drucker und Applikatoren die dem produzierenden Gewerbe die Arbeit versüßen, vereinfachen und flexibler machen kann.

Kommen auch Sie uns auf der ProSweets besuchen und schauen sich das erst mal den VIPColor RW03XL Aufwickler für Etikettendrucker an. Dabei ist der RX03XL genau auf das Zusammenspielt mit dem VIPColor VP700 optimiert. Im Gegensatz zu generellen Etikettenaufwicklern ist dieser abgestimmt und für Kunden mit großen Aufkommen gedacht. Er wickelt die Etiketten noch gerader auf und Sie können bestimmen wie fest die Rolle wieder aufgewickelt wird. Gerade wenn man z.b. Lebensmittelfolien mit dem VP700 bedruckt, sollte die aufgewickelte Rolle fester gewickelt werden, damit es keine Probleme in der Verpackungsmaschine gibt. Genau diese Aufgabe erfüllt der neue RX03XL. Sollten also Ihre Rollen auch zu locker gewickelt sein, müssen Sie sich den RX03XL unbedingt live auf der Prosweets in Köln ansehen – oder bei Karley im Showroom in Recklinghausen.

VIPColor RW03XL

Weitere Geräte die Sie sich bei uns ansehen können:

  • Primera LX900e Farbetikettendrucker inklusive NiceLabel Print Station
  • Primera LX500e Farbetikettendrucker für kleine Mengen mit CanPrint
  • Primera AP362e Etikettenaplikator mit Laser Justieraufsatz
  • TSC TTP-346MT Thermotransferdrucker mit Touchscreen  und Applikation zur Waagenanbindung und Druck ohne einen Computer!
  • VIPColor VP700 mit neuem RX03XL Aufwicker
  • Astromed Kiaro mit Druckersteuerungsbox und Industrieleuchte für die Integration in Produktionsanlagen
  • Flexmatic – Beuteletikettierer
  • Karley Zuckertütenmaschine als Beispiel einer Folienverarbeitung die zuvor mit den obigen Farbetikettendruckern bedruckt wurde!

Über einen Besuch würden wir uns freuen. Und damit es sich auch lohnt, bekommen alle Besucher 10% Messerabatt auf den Kauf eines Neugerätes und wer am letzten Tag einen unserer Demo Geräte kaufen möchten kann das auch machen – wir akzeptieren Bar und EC- Karten und den Preis verhandeln Sie direkt je nach Zustand mit unserem Vertriebsleiter bei einer Tasse Kaffee!

 

VIPColor liefert Inline-Finisher für Memjet VP700 Farbetikettendrucker aus

Etikettenschneider VIPColor Fasttrack III

VIPColor Farb-Etikettendrucker VP700 werden zunehmend bedeutender für die Etikettenindustrie aufgrund ihrer Geschwindigkeit, Druckqualität und Kosteneffizienz.
Dieses Hochleistungsgerät lässt sich jetzt nun auch mit einem digitalen Roll-to-Roll Finisher kombinieren: Dem Fastrack III.

Bisher benötigt man zum Etikettendruck bei Memjet-Druckern immer vorgestanzte Etiketten. Diese werden dann aufgrund des Anfangs (GAP) erkannt. Karley liefert Ihnen diese Etiketten in den gewünschten Größen immer recht schnell, aber flexibler ist man natürlich wenn man diese Formen selbst stanzen kann. Und genau an dieser Stelle wird ein Finisher eingesetzt. Dieser schneidet Ihnen die Etiketten passgenau.

Der Fasttrack III von VIPColor wird „in Line“ betrieben – also direkt zusammen mit dem VP700, so das nicht erst ein Stanzen der Etiketten und wieder Aufrollen notwendig wird, sondern Sie direkt am Ausgang des VIP VP700 den Fasttrack anschließen und die Etiketten stanzen.

Hier ein Video dazu:

Alternativ lässt sich der Fasttrack III auch im „off line“ Modus verwenden, wodurch eine schnellere Geschwindigkeit erzielt werden kann, aber ein Aufwickler nach dem VP700 notwendig wird.

Neben rechteckigen oder großen runden Etiketten lassen sich auch andere Formen produzieren. Dabei muss man aber aufpassen, das auch die Matrix (der Rest des Materials) automatisch gelöst werden kann. Das lassen leider nicht alle Formen zu. In dem Fall würde ein Kiss-Cut Label empfohlen. Der Vorteil eines Kiss-Cut Etiketts ist, das man diese natürlich sehr einfach voll-flächig bedrucken kann. Quasi wird ein größeres Druckbild als Beschnitt genutzt. Leider muss aber dann das Kiss-Material (Kissen) manuell abgelöst werden und das Ergebnis kann nicht komplett automatisiert werden.

Die meisten Formen werden allerdings darstellbar sein. Hier sollten vorher Tests bei Karley durchgeführt werden, falls Sie solche Anforderungen besitzen.

Gerne machen wir für Sie Tests und freuen uns auf Anfragen zum neuen VIPColor Fasttrack III.

Link: Der Fasttrack III im Shop

Tintenverbrauch VIPColor VP700 vs. EPSON COLORWORKS C7500

Bei der Anschaffung eines neuen Farbetikettendruckers  sind zahlreiche Faktoren zu berücksichtigen wie die Qualität des Drucks, die Möglichkeiten zur Ansteuerung und auch die Kosten. Bezüglich der Kosten sind heute aber Kunden sensibilisiert und haben bei zahlreichen Druckern verstanden, dass günstige Anschaffungskosten nicht auch gleichzeitig günstige Betriebs- oder Wartungskosten bedeuten. In Zeiten fortgeschrittener Technik sind häufig teurere Geräte länger haltbar da diese für große Stückzahlen ausgelegt sind. Für Kunden die nur geringe Mengen benötigen lohnt sich häufig auch nicht der Schritt zum nächst größeren Modell, auch wenn die Druckkosten pro Etikett natürlich höher ausfallen, als für ein großes Gerät, wenn man die Anschaffungskosten nicht berücksichtigt.

Umso interessanter wird dann ein Vergleich wenn man sich ähnliche Geräte verschiedener Hersteller einmal anschaut. Und so fällt unseren Kunden natürlich auch immer wieder ein Drucker der EPSON Serie wie der EPSON COLORWORKS C3500 oder C7500 auf. Während zahlreiche andere Hersteller den Tintenverbrauch – oder sogar die Kosten mit allen Verschleißteilen häufig in einer Software oder Druckersteuerung offen legen, schweigt sich der Japanische Hersteller aus. Die meisten Hersteller sorgen für Transparenz und lassen die Druckkosten abschätzen.

Als Händler fällt uns daher eine Aussage schwer, wie viel Tinte ein Drucker wirklich verbraucht und was man berücksichtigen müsste, ohne Anhaltspunkte von Herstellern oder Kunden. Hier ein paar wichtige Punkte zu den wirklichen Kosten beim Etikettendruck:

  1. Anschaffungspreis des Druckers über seine Laufzeit in Jahren
  2. Gibt es Verschleißteile wie Rollen oder Druckköpfe
  3. Kann ich Verschleißteile selbst wechseln, oder brauche ich einen teuren Service dafür
  4. Gibt es eine Wartung die mir angeboten wird zur Verlängerung der Lebensdauer meiner Anschaffung
  5. Wie hoch sind die Stromkosten
  6. Wie hoch ist der Aufwand neue Etiketten einzulegen
  7. Wie hoch ist der tägliche Reinigungsaufwand (z.B. beim Siebdruck evtl. mehrere Stunden täglich).
  8. Wie schwer ist die Ansteuerung – um einen Druckauftrag ab zu setzen. Gibt es Integrationskosten z.B. für SAP oder Inline Produktionen
  9. Brauche ich geschultes Personal für Bedienung und Reinigung
  10. Wie hoch sind die direkten Verbrauchskosten wie Tinte / Etikett
  11. Welche Garantien werden mir geboten
  12. Welches Material kann ich bedrucken, wie sind die Materialkosten
  13. etc…

Wie man sieht kann so schnell eine Wirtschaftlichkeitsberechnung schnell sehr komplex sein, selbst wenn man Faktoren wie Haltbarkeit, Geschwindigkeit etc. noch außen vor lässt. Wichtig ist es daher gerade bei größeren Anschaffungen diese Geräte einmal genau unter die Lupe zu nehmen und die Eignung zu prüfen.

Als Spezialist für Farbetikettendrucker sehen wir in der Beratung immer wieder uns der Frage: Wie teuer ist ein Etikett mit dem EPSON COLORWORKS C7500 im Vergleich zu ….? ausgesetzt. Während zahlreiche Hersteller in Drucktests komplette Patronensäzte geleert haben, um eine halbwegs passende Berechnung des Verbrauchs zu ermöglichen, kennen wir solche Zahlen von EPSON nicht. Umso mehr freut es uns, dass ein Hersteller (VIPCOLOR) in den USA einen solchen Vergleich gemacht und auch veröffentlicht hat.

Sie finden den Vergleich unter:
EPSON COLORWORKS c7500 vs. VIPCOLOR VP700

Sehr schön ist auch das im Vergleich genau die Bedingungen angegeben werden, unter denen getestet wurde. Sich ändernde Bedingungen können auch andere Kosten bedeuten. Noch schöner wäre natürlich ein unabhängiger Test, aber wer druckt schon ganze Tintensätze leer um so etwas zu liefern.  Daher sind wir schon einmal glücklich, das eine Firma es gewagt hat vergleichende Werbung zu veröffentlichen und nachvollziehbare Testbedingungen nannte.

Wie viel Gewicht man nun einem Test eines Mitbewerbers gibt, muss jeder für sich selbst beantworten, genauso wie die Frage, warum EPSON in diesem Punkt schweigt. Aber vielleicht hilft ja auch unser Artikel bei EPSON ein Umdenken zu schaffen und demnächst eigene Zahlen z.B. im Druckertreiber zu veröffentlichen.

Benzin ist im Vergleich zu Druckertinte günstige Massenware. Autohersteller müssen Ihren Verbrauch angeben – warum gibt es keine Pflicht für Druckerhersteller?

Nach der Veröffentlichung dieses Artikels erreichte uns auch ein weiterer interessanter Vergleich von VIPColor Europe, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:

VP700 vs Epson C7500 PDF