Farbmanagement mit Farbetikettendruckern

Kennen Sie diese Probleme?

Beim Wechsel des Etikettenmaterials erhalten Sie verschiedene Ergebnisse?
Ihre Bilder sind zu blass oder sehen anders aus als auf dem Monitor?
Sie müssen genau ein Farbton treffen, schaffen es aber mit der Standard Labeldesign Software nicht?

Das ist ein Fall für eine Farbmanagement Software!

Die Farben eines Ausdrucks hängen von zahlreichen Faktoren ab. Zunächst einmal ist da der Drucker. Dieser hat spezielle Tinten (Farben) und diese Farben (CMYK) werden gemixt bzw. am Druckkopf herausgeschleudert und vermischen sich im Material. Aus den Einzelfarben entstehen also eine Menge neuer Farben. Je nachdem welche Menge der einzelnen Farben zusammen gemischt werden, kommt ein anderer Farbton heraus. Aber Sie kennen das sicherlich noch von Ihrem Wasserfarbkasten aus der Schule: Nicht jede Farbe können Sie mit den Grundfarben abbilden. Und selbst bei Mischverhältnissen der Farben z.B. Blau und Gelb ist das Ergebnis von Farbkasten des Herstellers abhängig. Genau so verhält es sich auch beim Druck mit Farbetikettendruckern. Die Ausgangsfarben sind je nach Druckerhersteller oder sogar Druckertyp anders und begrenzen den möglichen Farbraum. Also ist schon jetzt klar, dass nicht jede Farbe von jedem Drucker erzeugt werden kann.

Gibt es weitere Unterschiede?

Ja, denn Sie Drucken dann die Etiketten auf ein Material wie z.B. Papier matt, Papier glänzend, Polyester etc. Alle diese Materialien nehmen unterschiedliche Farben unterschiedlich auf. Dort gibt es keine Norm. Vintage, oder Kraft Papier hat eine bräunlich beige Tönung. Wenn sie mit dem Wassermalfarbkasten auf weißem Malpapier pinseln, werden Sie mit der selben Farbe Geld ein untershiedliches Ergebnis auf Packpapier sehen. Auch ermöglicht ein weißes helles Papier einen höheren Kontrast und damit häufig auch einen größeren Farbumfang. Ändert der Hersteller etwas an seinem Material – und sei es nur der Kleber, so kann das Effekte auf den Ausdruck haben, weil z.B. die Deckung nicht mehr so hoch ist.

Was bedeutet das für meinen Ausdruck?

Für einen Ausdruck mit einem Farbetikettendrucker bedeutet das, das das Ergebnis von eben zahlreichen Faktoren abhängig ist und man nicht garantieren kann, dass die Farben auf dem Monitor die selben wie auf dem Etikett sind.

Wie optimiere ich die Farbdarstellung von Farbetikettendruckern?

Wir können Ihnen allerdings dabei helfen die Farbdarstellung zu optimieren. Wie Sie oben gelesen haben, kann also nicht jede Farbe von jedem Drucker und auf jedem Material erzeugt werden. Man kann aber die Farben und die Farbwiedergabe optimieren und dafür gibt es aktuell 3 Wege:

Veränderung des Augsangsbildes

Zum einen können Sie Ihre Vorlage anpassen. Das bedeutet, dass Sie ganz einfach den Farbraum oder die Tönung in Ihrem Bild anpassen und immer wieder diesen Test ausdrucken. Sie werden sehr schnell sehen, wann Sie zum besten Ergebnis kommen. Das ist der einfachste Weg und Sie benötigen keine Hilfsmittel

Veränderung der Einstellungen im Druckertreiber bei z.B. VP700

VIPColor hat im Treiber des beliebten VP700 Farbetikettendruckers die Möglichkeit geschaffen die Farbwiedergabe zu beeinflussen. So kann man eigene Farbräume erstellen und und mit wenigen Klicks in den Druckertreiber importieren. Um so etwas zu machen, benötigt man z.B. einen Color Munki oder Spyder Studio Pro, mit dem man die Ausdrucke einmessen kann und dann als Profil importieren.

Alternativ bietet der Treiber die Möglichkeiten ähnlich wie in einem Bild die Farbprofile zu verändern, die Sättigung oder Tönung zu verändern. Ist der Ausdruck zu schwach, so verändert man z.B. die Sättigung. Diese Änderungen beziehen sich dann über alle Farben, ermöglichen aber gute Ergebnisse.

Auch wenn Sie es per Farbprofile machen möchten, müssen sich nicht unbedingt einen eigenen Color Munki kaufen, sondern können die ganze Arbeit auch der Karley überlassen. Dazu benötigen wir lediglich Ihr Material in A4 Breite und können mit unserer Farbanpassung dann für Sie auf dem Material arbeiten und ein Farbprofil erstellen. Dieses Farbprofil müssen Sie dann nur noch in Ihren VIPColor VP700 einbinden und schon sind die Farben angepasst. Alternativ vermieten wir unseren Munki auch an unsere Kunden. Die Arbeit ist allerdings schon etwas komplex, lohnt sich aber häufig.

Wenn Sie Farbraum Verschiebungen wünschen, dann empfehlen wir natürlich sich selbst eine Farbkalibrierung zu kaufen. So haben Sie noch weiter Möglichkeiten. Welches System optimal ist, kann Ihnen unser Vertrieb gerne im Gespräch ausarbeiten. *.icm Dateien (Image Color Management) können nun direkt in den Druckertreiber eingelesen werden.

Die Veränderungen im Farbmanagement sind auch wichtig für zukünftige Produktionen. So kann man einfach her gehen und auch in Photoshop oder anderen Design Werkzeugen die Farben angleichen und hat im optimalen Fall die Farben des Bildschirms direkt auf dem Drucker. Dazu sind dann ein kalibrierter Monitor notwendig.

Professionelle Lösung. Wasatch Softrip Label Edition

Die dritte Möglichkeit ist auch die professionellste: Wasatch Softrip Label Edition.
Durch die von Ihnen angelegten Profile können Sie beim wechseln des Materials einfach nur das Profil auswählen und schon haben Sie das gewünschten Druckergebnis in wenigen Sekunden geändert. Somit müssen Sie nicht lange bei den Einstellungen bleiben und können sich auf einen hervorragendes Druckbild freuen.
Gerade für die Industrie ist es wichtig den richtigen Farbton zu treffen – Ansonsten droht bei falscher Markierung Lebensgefahr 😉 !
Ein toller Nebeneffekt. Durch die perfekte Farbwiedergabe verbraucht Ihr Drucker weniger Tinte !

Die Wasatch Softrip ist für Einsteiger, genauso wie für Profis geeignet. Mit dem Quick Setup oder die einfach zu bedienende Farbeinstellung erhalten Sie perfekte Druckbilder innerhalb von wenigen Minuten. Erzielen Sie überlegene Farbwiedergabe mit sanften Farbverläufen, natürlichen Hauttönen und ultra-scharfem Text. Benutzen Sie Wasatch’s Spot Color Replacement und verwaltete Farbdatenbanken, um die Farben genau in Ihrem Bild abzubilden. Plus, einige Imaging-Konfigurationen sind bereits kostenlos zum Download bereit. So kann jeder beeindruckende Out-of-the-Box-Farben produzieren.

Im Lieferumfang ist nur die Softrip inkl. dongle erhalten. Für Colormatching benötigen Sie auch einen Colormanagment System. Gerne können Sie uns anrufen, damit wir für Sie die perfekte Lösung finden !

https://www.karley.de/wasatch_softrip_vp700_label_edition_colormatching_fuer_den_vp700_mit_tintenkostenberechnung?search=wasatch

http://www.karley.de/wasatch-softrip-colormatching-f-r-den-cdt-1600c?search=wasatch

Nachhaltige Etiketten aus ökologischem Graspapier für Laserdrucker

Umweltfreundliche Herstellung ist nicht nur für das Produkt selbst ein Must, sondern es besteht auch immer mehr Nachfrage die Verpackung und damit auch die Etiketten nachhaltig zu produzieren. Auf die Produktionsmenge angepasste Drucker sind dabei eine Komponente – aber auch das richtige Material ist wichtig. So hatten wir Ihnen ja bereits letzte Woche Etiketten aus Recyclingmaterial vorgestellt und können Ihnen heute nochmal etwas besseres präsentieren: Etiketten aus Graspapier, vollkommen Holzfrei.

Dank seiner ökologisch hochwertigen Anmutung eignet es sich vor allem für den Etikettendruck für anspruchsvolle Erzeugnisse der Lebensmittel-, Getränke- und Kosmetikbranche. Bei diesem Material beträgt der Frischfaseranteil von Papier lediglich 50% um die Steife zu minimieren. 50% sind der schnell nachwachsende Rohstoff Gras. Ein wesentlicher Vorteil ist dabei auch die Reduktion des verbrauchten Wassers bei der Herstellung.

Das Graspapier ist in einer Grammatur von 95g/m²und 85g/
m² erhältlich, recyclingfähig, kompostierbar und FSC-Mix zertifiziert. Es ist für den direkten Lebensmittelkontakt zugelassen. Für permanente Anwendungen kommt der Dispersionsacrylat-Klebstoff 958 zum Einsatz, der für enge Radien und eine Vielzahl von Untergründen bestens geeignet ist. Der Allround-Klebstoff ist zugelassen für direkten Lebensmittelkontakt. Für ablösbare Anwendungen wird der etablierte Klebstoff 987 – rückstandslos ablösbar von einer Vielzahl von Substraten und ebenfalls auf Dispersionsacrylatbasis verwendet.

Wir haben das Material bereits mit unseren Druckern getestet. Mit wasserbasierten Farbetikettendruckern wie der Primera LX Serie, Kiaro oder Memjet Druckern wie dem VP700 / VP750 kann das Material leider nicht verwendet werden. Wir haben aber sehr gute Ergebnisse mit Primera’s CX1200e und auch dem Kiaro QL-300 erzielt. Aktuell sehen wir auch eher Kunden mit diesen Druckern als Ziel, da für eine Produktion mindestens 1000qm als Abrufmenge bestellt werden müssen.

Gerne beraten wir Sie auch zu ökologisch sinnvollen Alternativen zu Kunstoff Etiketten unter 02361-979231-55

Etiketten aus 100% Recycling Material

Recycling Etiketten Material

Neu haben wir bei Karley.de ein mattes Papier das aus 100% Recycling Papier besteht für Sie im Angebot. Zum einen haben wir davon vorgestanztes Material, können Ihnen aber auch alle Sonderformen und Größen anbieten die Sie wünschen.

Naturweiße unbeschichtete Etiketten sind Ideal für ökologisch anspruchsvolle Anwendungen, hergestellt aus 100% recycelten Fasern und damit erstellen Sie authentische, natürlich und ökologisch aussehende Etiketten. Ideal für Bio Produkte, bei denen auch auf die Nachhaltigkeit der Verpackung geachtet wird.

Selbst in der Struktur erkennt man die t.w. groben Partikel die bei Recylcling Papier typisch sind. Dennoch können Sie dieses Material sehr gut mit fast allen gängigen Tintenstrahldruckern für Farbetiketten bedrucken. Typisch für unbeschichtetes Material sind die etwas blasseren Farben, allerdings kann man dafür auch häufig die Sättigung minimieren.

Die „Nature Recycling Papier Etiketten“ sind geeignet für hochauflösende und schnelllaufende farbstoffbasierte und pigmentierte Tinten oder den Laserdruck mit Druckern wie z.B. Primera’s CX1200e.  Das matte Natur-Papier wurde speziell für Anwendungen entwickelt  , bei denen eine recycelte, authentische, natürliche und ökologisches Masterial erwünscht ist.

Sollten sie Muster benötigen, so fragen Sie uns gerne an. Die beliebteste Größe (76x102mm (3×4″) finden Sie auch absofort ab 1 Rolle bei uns im Online Shop:

https://www.karley.de/oeko_etikett_tintenstrahl_bedruckbar?search=L36MN102076HIS

Neue interessante Materialien für Kiaro Drucker von Astronova

Inkjet bedruckbare Booklet Etiketten

Im großen Portfolio von Astronova sind auch wir als Partner immer wieder erstaunt welche neuen Materialien es dort noch gibt. Vor kurzer Zeit hatten wir Ihnen ja bereits die Booklet Etiketten aus Polyester gezeigt, bei denen Sie die Möglichkeit haben 2 Innenseiten mit z.B. Gebrauchsanweisung oder Einnahmevorschriften bedruckt zu bekommen und die Oberfläche individuell bedrucken können:

 

Wickeletiketten aus Polyester

Mit Wickeletiketten  umwickeln Sie z.B. kleine Flaschen und erhöhen so die bedruckbare Fläche, weil das Etikett beim Aufbringen wieder sich selbst überlappt. Ihr „Werbeetikett“ können Sie somit im Endbereich platzieren und drucken vorher z.B. eine Gebrauchsanleitung die Sie ansonsten in die Verpackung packen müssten. Hier ein paar Bilder zu einem Wickeetikett das Sie z.B. sehr gut mit dem Kiaro von Astronova bedrucken können:

Wickeletiketten sind meist aus Polyester, damit diese nicht allzu schnell zerreißen. Außerdem ist nur am Anfang und am Ende ein Kleber aufgebracht. Der Kleber ist ebenfalls speziell, damit das Etikett mehrfach ab- und aufgewickelt werden kann, falls ein Kunde häufiger einmal nachlesen möchte.

Inkjet bedruckbare Etiketten mit Braille Warnzeichen

Braille Etiketten sind etwas besonderes und nicht mit einfachen Etikettendruckern herzustellen. Wenn Sie aber eine gefährliche Substanz in der Flasche haben, sollten auch Blinde gewarnt werden. Ein buntes Gefahrenzeichen hilft da nicht weiter – aber mit diesen speziellen Etiketten können Sie Warnzeichen auch für Blinde ertastbar machen. Das Dreieck ist etwas erhaben, so das es gut ertastet werden kann. Dieses ist selbst nicht mit einem Inkjet Farbetikettendrucker zu überdrucken, aber daneben können Sie alles beschriften was Sie möchten.

Pharma Etiketten mit abtrennbarem Chargen Label

Auch von Astronova hat uns ein sehr schöner Vorschlag erreicht zum Thema Medizinische Etiketten. So z.B. für Impfstoffe oder auch Probenentnahmen im Chemielabor interessant. Diese inkjet bedruckbaren Etiketten sind ebenfalls aus Polyester und besonders vorgestanzt. So können Sie z.B. mit einem Kiaro QL-120 und anderen Farbetikettendruckern dieses Material sehr schön bedrucken – vollflächig. Am Rand befindet sich ein perforierter Bereich, der z.B. dafür geeignet ist von Anfang an Chargennummern oder andere Kontrollnummern aufzubringen. Der Nutzer – wie z.B. ein Arzt kann dann die Chargen sehr einfach abreißen und auf andere Produkte oder Formulare zur Kennzeichnung aufbringen:

Wie immer freuen wir uns bei Karley auf Ihre Anfrage bezüglich besonderen Material oder Größen und können Ihnen als Astronova Partner alle Materialien gerne anbieten. Fragen Sie uns (Kontaktformular).

 

Wieviel Thermotransfer Farbband benötigt man für den Druck

Wenn man mit einem Thermotransferdrucker benutzt legt man neben einem leeren Etikett auch ein Farbband in der gewünschten Farbe ein. Ob  man Wachs, Harz/Wachs oder Harz wählt hängt im wesentlichen vom Material der Etiketten und der benötigten Haltbarkeit ab. Aber wie viel Farbband man für die Etiketten benötigt, das kann man einfach berechnen und ist unabhängig vom Material:

WIE VIELE BÄNDER BRAUCHE ICH, UM MEINEN AUFTRAG ZU DRUCKEN?
Bestimmen Sie zunächst die Wiederholung des zu druckenden Etiketts.

Wiederholung = ETIKETTENHÖHE + ABSTAND ZWISCHEN DEN ETIKETTEN

Bestimmen Sie als nächstes die Länge des Materials das Sie bedrucken
Etikettenrollen-Länge = Wiederholung * Anzahl der Etiketten

Bestimmen Sie abschließend die Anzahl der Farbbänder, die Sie benötigen.
ANZAHL DER BÄNDER =  Etikettenrollen-Länge /  Länge des Farbbandes

Beispiel: 51x25mm Etiketten mit 2440 Etiketten pro Farbband und 4mm Abstand zwischen den Etiketten, sowie ein 300m langes Farbband.

Also ist die Wiederholung: 51mm+4mm = 55mm
Die Etikettenrollen-Länge ist 2440 * 55mm = 134200mm / 1000 = 134,2m
Anzahl der Bänder = 134 / 300 = 0,45 – also knapp ein halbes Band.

An dieser Stelle müssen Sie natürlich nicht alle Etiketten drucken. Wenn Sie nur weniger Etiketten als auf der Rolle sind bedrucken müssen, können Sie nach obiger Formel auch einfach diese Menge eingeben.

WIE WEIT KOMME ICH MIT EINEM BAND, BZW. WIE VIELE ETIKETTEN KANN EIN BAND DRUCKEN?

Auch das ist eine einfach zu beantwortende Frage. Wie zuvor müssen Sie die Wiederholung berechnen, also Etikettenlänge + Abstand zwischen 2 Etiketten. Im obigen Beispiel waren das 55mm. Jetzt rechnen wir das kurz in Meter um, indem wir diese Länge durch 1000 teilen. Also 0,055m. Die Gesamtlänge des Thermotransferbandes teilen wir dann durch die Wiederholung:
300 / 0,055 = 5454,54. Sie könnten also ca. 5400 Etiketten damit drucken. Erfahrungsgemäß kann man hier die 50 abziehen, da der Wechsel der Rollen meist auch etwas Verschleiß bedeutet.

Natürlich ist das alles einfacher Dreisatz und kann beliebig umgestellt werden. Wichtig ist einfach immer zu sehen, das der Drucker das Farbband eben auch über den GAP abspult und das in der Länge mitberechnet werden muss.
Es gibt auch einige wenige Drucker, die nur das Thermotransfer band über die Drucklänge verbrauchen und so auch Farbband sparen. Meist sind diese aber anfälliger und langsamer da der Druckkopf vom Etiketten-material abgesetzt werden muss.

Thermotransfer-bänder finden Sie bei uns im Shop für Citizen, Star, EPSON, TSC, Zebra und weitere Thermotransferdrucker:

https://www.karley.de/etiketten_und_drucker/thermotransferbaender

Übersicht über Materialien

Oberflächen

Die Oberflächen des Grundmaterials werden meist (bis auf mattes Papier oder Naturmaterialien wie Baumwolle, Vintage Papiere etc) mit einer Folie überzogen so dass die Etiketten semi glänzend (semi gloss) oder glänzend werden. Diese Folie wird sehr sehr dünn aufgetragen und hilft auch häufig dabei die Oberflächen Kratzfest zu machen oder gegen Wasser zu schützen.  Semiglossy oder Glossy Oberflächen sind als Wasserresistenter. Wichtig ist aber das die Oberfläche auf die Tinte der Drucker abgestimmt ist. Zu große Pigmente wie bei EPSON Druckern führen bei hochglänzenden Materialien gelegentlich dazu das die Tinte nicht ganz einziehen kann und damit abgekratzt werden kann.

Die häufigsten Oberflächen sind:

  • Matt
  • Semi-Matt
  • Glänzend

Der Druck mit einem Thermo-Tintenstrahl Etikettendrucker verändert nicht die Eigenschaften. Ein matte Etikett bleibt matt usw.

Materialien des Etiketts

Papier ist in der Regel matt und kann zerrissen werden. Sie kennen es vom normalen Druckerpapier. Es ist zerreisbar und meist kann man diese Etiketten mit normalem Kleber nicht mehr von einem Produkt abbekommen da es dann zerreist und einzelne Fasern mit der Klebe auf dem Produkt als Rückstand bleiben, der nur schwer zu entfernen ist. Auch mit ablösbarem Kleber muss man es auf seiner Oberfläche testen, denn eventuell ist der Kleber dann zu schwach und klebt nicht wie gewünscht. Mattes Papier ist meist die kostengünstigste Oberfläche.

Polyester

Polyester Etiketten sind nicht zerreisbar und werden deswegen häufiger auch für größere Flaschen genommen, oder wenn man ein Etikett wieder ablösbar möchte. Verpackt man sein Produkt z.B. in einem hochwertigen Glas, das ein Kunde ggf. später noch verwenden will, so kann es durchaus Sinn machen das der Kunde den Aufkleber ablösen kann. Auch bieten Polyester Materialien den besten Kontrast und damit die besten Farben. Für Süßigkeiten oder Liquids wird dieses Material gerne genommen. Polyester ist aktuell eines der teuersten Materialien – insbesondere als hochglänzend und sogar in transparent. Weitere Polyester Materialien sind Silber oder Goldfolie, die auch mit Tintenstrahl Etikettendruckern bedruckbar ist.

Vinyl

Vinyl ist wie Polyester nicht zerreisbar aber dünner als Polyster. Besonders wenn es um die Verklebung auf sehr kleinen Fläschchen oder Ampullen geht wickelt sich Polyester besser um diese kleinen Flaschen. Auch Polyester ist sehr teuer.

Sondermaterialien

Immer wieder verlangen Kunden bei uns besondere Materalien und die können wir folglich auch in großer Anzahl bieten:
Baumwolle, eingefärbt ist ein trendiges Material das z.B. gerne für hochwertige Getränke genutzt wird. Es hat eine eigene Haptik wie z.B. ein Pflaster und stich aus allen Materialien hervor. Es kann sehr gut mit pigmentierten Tinten bedruckt werden.

  • Vintage Material: Ein aus Recycling Material hergestelltes dunkles Etikettenmaterial das gut für Bio Produkte oder besonders hochwertige Tees geeignet ist. Die Oberfläche ist geriffelt, so das auch noch eine besondere Haptik entsteht die den Kunden anspricht und das Produkt noch weiter aufwertet. Die Oberfläche ist matt.
  • NAK Recycling Papier: Diese matten unbeschichteten Materialien gibt es in verschiedenen Tönung und auch in seiner natürlichen ungebleichten Variante als CRAFT Papier. Dieses Papier wird aber in so kleinen Mengen hergestellt, das es fast unerschwinglich ist. Wie alles Papier natürlich zerreisbar.

Wichtige Details bei der Bemaßung von Etiketten

Bei der Beauftragung von leeren Etiketten gibt es einige Dinge zu beachten, damit die von Ihnen im Anschluss bedruckten Etiketten auch in Ihre Maschinen passen und funktionieren. Wir von Karley empfehlen immer eine kleine Menge Etiketten zu bestellen und damit Tests zu fahren. Nur so können die gewünschten Eigenschaften auch wirklich erfüllt werden. Zwar kennen wir die Bedürfnisse der meisten Branchen durch Jahrelange Erfahren, aber natürlich möchten Sie als Kunde sich von Ihren Mitbewerbern absetzen und suchen besondere Lösungen. Folglich bleibt ein Prozess nicht erspart, in dem man einige Materialien Drucker und ggf. auch Kleber austestet um das optimale Ergebnis zu erlangen. Heute möchten wir mit Ihnen einmal ein die wichtigsten Details besprechen:

Bemaßung von Etiketten

Die Bemaßung wird immer in BxH (Breite x Höhe) in Laufrichtung angegeben. Die Breite steht also immer waagerecht zur Laufrichtung, während die Höhe parallel zur Laufrichtung gemessen wird. In den USA sind auch Größen wie Zoll üblich. Der Umrechnungsfaktor ist hier 1 Zoll = 25,4mm. Je nach Drucker gibt es unterschiedliche Mindest und Höchstmaße, die Sie unbedingt beachten müssen. Auch haben einige Drucker die Besonderheit das z.b. der Linke Rand immer eine bestimmte Mindestbreite und Mindestabstand damit zum Etikett haben muss. Deshalb ist es für Karley bei Etikettenproduktionen immer wichtig zu wissen welchen Drucker Sie einsetzen. Die meisten kennen wir und können dann die richtigen Etiketten für Sie herstellen.

Material der Etiketten

Zum einen ist für das Erscheinungsbild der Etiketten sein Material und die Oberfläche wichtig, die wir in der Übersicht nächste Woche besprechen möchten. In Abhängigkeit vom Material und Kleber kann man dann auch einen Eckradius bestimmen.  In den meisten Maschinen lassen sich Etiketten mit abgerundeten Etiketten am besten bearbeiten und automatisch auf die Produkte aufbringen.

Der Kern

Wenn Sie die Etiketten bekommen, sind diese auf einem Kern (festem Papier) aufgerollt. Je nachdem mit welchem Drucker Sie die Rollen verarbeiten sind anderen Kern- Innendurchmesser gefragt. Bei Thermodruckern fängt das bei 12mm an und hat dann 25mm oder 2 oder 3 Zoll. Primera’s kleinster Farbetikettendrucker, der LX500e arbeitet z.B. mit einem 2″ = 5,08cm Innendurchmesser, während die größeren Drucker wie LX910, LX1000e, VP700, Kiaro und EPSON ColorWorks C7500 mit einem 3″ (7,62cm) Kern arbeiten. Größere Kerne haben den Vorteil das die innen gewickelten Etiketten (direkt am Kern) nicht so gewellt sind und damit besser zu bedrucken. Auch wenn Etikettendrucker zwar Rollen einziehen, muss das Etikett möglichst gerade sein für ein schönes Druckergebnis und je kleiner der Innendurchmesser ist, desto mehr sind diese innen liegenden Etiketten gebeugt. Also merke: 3″ Kern ist auf jeden Fall besser.

Außendurchmesser

Eine andere wichtige Größe ist der Außendurchmesser der Rolle. Dieser wird durch den Drucker bestimmt in den die Rolle eingesetzt werden kann. Ist er zu groß, passt die Rolle nicht in den internen Abwickler Ihres Druckers. Bei einigen Druckern kann man deswegen auch größere Abwickler einsetzen bis zu 300mm Außendurchmesser. Je größer die Rolle, desto geringer ist die Beugung der Etiketten und besser der Druck. Außerdem können Sie länger drucken ohne eine Rolle wechseln zu müssen und häufig sind größere Rollen auch günstiger einzukaufen (Preis / Etikett), da auch wir in der Herstellung nicht so häufig die Spulen abschneiden müssen und auf neue Kerne aufziehen.

Trägermaterial

Die selbstklebenden Etiketten kommen zu Ihnen ja bereits mit einem Kleber (wiederabslöbar, beständig kleben, Super klebend oder Spezialkleber). Damit müssen also selbstklebende Etiketten nicht noch mal mit Leim etc. bearbeitet werden was die Bearbeitung häufig einfacher macht. Damit diese aber ablösbar sind müssen Etiketten auf einem Träger aufgebracht werden auf dem Sie auch immer wieder ablösbar sind – unabhängig von den Eigenschaften der Klebekraft! Dieses Trägermaterial nennt der Fachmann auch Liner. Auch hier gibt es verschiedene Stärken. Sehr dünnes Material ist zwar günstiger, aber führt gelegentlich auch zu Problemen weil die Rollen in den Druckern das Material eventuell nicht mehr gut führen können. Passen Sie also bei Preisvergleichen auf, das auch der Liner stimmt, denn es führt häufiger zu Problemen als Sie denken

Perforation

Eine Perforation ist dazu da, Etiketten mitsamt dem Liner an einer Sollbruchstelle einfach abzulösen. Durch den zusätzlichen Bearbeitungsschritt macht das die Etikettenproduktion etwas teurer. Häufig besitzen Farbetikettendrucker jedoch einen integrierten Cutter. Man sollte also überlegen ob man die Perforation wirklich benötigt.

Blackmark

Der Blackmark ist ein schwarzer Strich – oder gelegentlich auch eine Lochung der Etiketten. Wenn Sie z.B. Sonderformen oder durchsichtiges Material verwenden können die Sensoren der Etikettendrucker nicht erkennen wann ein neues Etikett anfängt. In diesem Fall druckt man in einem zusätzlichen Bearbeitungsschritt auf der Rückseite einen sogenannten Blackmark.

Je nach Drucker benötigen Sie diese an einer unterschiedlichen Position, und in einer unterschiedlichen Länge und Breite! Fragen Sie hier bei uns nach und nennen uns unbedingt Ihren Drucker, denn ein falsch gesetzter Blackmark nutzt Ihnen nichts

GAP

Die häufigste Art den Beginn eines rechteckigen Etiketts zu erkennen ist der GAP – also die Lücke zwischen den Etiketten. Durch unterschiedliche Reflektionseigenschaften des Trägermaterials und Liners versucht ein Sensor des Farbetikettendruckers den Anfang eines Etiketts zu bestimmen. In der Regel gilt: Je schneller ein Drucker drucken kann, desto größer sollte die Lücke zwischen den Etiketten sein, damit der Anfang zuverlässig erkannt wird. Bei den meisten Druckern können Sie die Position des GAP Sensors auf der Druckbreite verschieben. Häufig ist das aber auch eingeschränkt oder fix! Das ist z.B. sinnvoll bei runden Etiketten um die „Spitze“ erkennen zu können. Bei einigen wenigen Druckern wie dem VIPColor VP700 kann man sogar den Sensor für die Lücke kalibrieren, falls der Konstrast zwischen Trägermaterial und Liner nicht groß ist.

Eckradius

Ob eine Ecke rund oder spitz ist ist häufig nicht nur eine Frage des Design, sondern auch der Verarbeitbarkeit. Häufig berichten und Kunden das automatische Aufbringer besser mit Etiketten mit abgerundeten Ecken arbeiten. Hier empfehlen wir Tests.

Wicklung

Für Primera, VIP und Kiaro Drucker ist es wichtig das Außengewickelte Etiketten sind. Nutzt man externe Etikettenabwickler kann man häufig aber von außen- auf innenwickelnd umstellen. Das kann notwendig sein wenn Sie z.B. besondere Maschinen haben, die später die Etiketten auf Ihren Produkten aufbringen.

Bedruckung

Wenn Sie dann später die Etiketten bedrucken ist es für Sie noch wichtig in welcher Richtung sie den Druck aufbringen. Also Schrift nach vorne lesend, umgekehrt, gespiegelt oder gedreht. Da wir aber Ihnen die Drucker und auch Software liefern ist das in der Regel für Sie kein Problem und sowohl in NiceLabel als auch in Bartender können Sie mit einem Klick das Motiv in die richtige Richtung drehen. Nur  ob die Schmale oder Breite Seite beim Material vorne sein soll – das müssen Sie vorher bestimmen und können es nicht selbst später ändern.

Wie geht man vor für eine Bestellung

Unsere Mitarbeiter beraten Sie gerne zu den optimalen Etiketten für Sie und das einfachste ist ein Anruf. (02361-979231-0) Sie können aber auch Etiketten in Sondermaßen mittels eines Formulars bei uns abfragen:

https://www.karley.de/label/ Bei diesem Formular, fragen wir Sie die wichtigen Daten schon ab und ich hoffe wir konnten Ihnen helfen Ihre Etikettenproduktion zu planen!

Interessant Aufkleber mit goldener Grundfarbe für Primera Drucker

Bei Aufklebern ist häufig neben dem Material auch die Idee und das Grundmaterial sehr entscheidend. Vor einigen Wochen hatten wir Ihnen bereits die goldenen Aufkleber für Primera Inkjet Farbetikettendrucker vorgestellt und auch Anwendungen wie Flaschen gezeigt. Primera’s Marketing Abteilung ist wie immer sehr pfiffig und verschenkt an seine Distributoren Backmischungen und Gewürzwein Mischungen in der Flasche mit goldenen Aufklebern – passend zur Jahreszeit.

Wie toll so was dann mit den richtigen goldenen Weihnachtsaufklebern aussieht möchten wir Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten:

Die goldenen Etiketten werden ideal bedruckt mit Primera’s LX500e, LX1000e oder auch LX2000e und gibt es in verschiedenen Größen.

Preise für die Etikettenrollen könnt Ihr mit der entsprechenden Größe (BxH in mm) und Anzahl der Etiketten wie immer bei uns im Vertrieb anfragen.

Beim Mulled Wine seht Ihr oben auch ein rundes Etikett. Diese Größe gibt es z.b. im Standardsortiment und ist einfaches und günstiges Papier High Gloss Material in rund. Solche Etikettenrollen haben z.b. einen Blackmark auf der Rückseite, damit die Drucker den Anfang einfach erkennen und das Druckbild mittig platzieren können.

Vielen Dank an Primera für diese tolle Idee

Etikettenmaterial, das nur an sich selbst klebt!

Haben Sie auch schon mal nach Etiketten gesucht, die nur an sich selbst – also als Schlaufe funktionieren, aber nicht Ihre Produkte, Paletten oder Transportbehälter mit Kleberückständen verunreinigen?

Dann ist für Sie sicherlich ein Aufkleber aus PRESSURETAC von Sihl interessant, denn dieses Etikettenmaterial klebt wirklich nur an sich selbst. Es wird hauptsächlich in Verteilerzentren eingesetzt, wo es als Etikett für den Warenausgang genutzt wird, um die Packwagen zu kennzeichnen.  Das Grundprinzip von PressureTAC beruht auf der Kaltsiegeltechnologie. Die Einsatzmöglichkeiten von PressureTAC sind vielfältig.

Andere Anwendungen sind aber natürlich ebenso möglich wie: 

  • Anhänger an Gitterboxen für die temporäre Empfängerkennzeichnung
  • Beklebung von Rollcontainern für Warensendungen
  • Self Check-in Bereich der Luftfahrtindustrie

Das Sihl Material hat zu Silikonpapieren einige Vorteile:

  • Es gibt keine Klebereste am Container, da der Kleber nur mit sich selbst klebt.
  • Keine Stanzung / Perforation erforderlich
  • Einfache Handhabung
  • Variable Materialstärk
  • Umweltfreundlich da FSC zertifiziert und ohne Silikonpapier, auf dem man ausrutschen kann oder als Restmüll entsorgt werden muss
  • Temperaturbeständig und Einsatzbereit bei -5°C bis +30°C

Das Material gibt es in folgenden Stärken:

  • PRESSURETAC TOP 120 strong matt ~140 g/m^2
  • PRESSURETAC TOP 80 matt 79 g/m^2
  • PRESSURETAC TOP ENDURO Thermal 160 P matt ~160 g/m^2
  • PRESSURETAC TT 120 matt ~125 g/m^2
  • PRESSURETAC TT 80 matt 85 g/m^2
  • PRESSURETAC BT 28/3 matt 177 g/m^2

Die Rollen sind immer endlos, können aber je nach Kundenwunsch in unterschiedlichen Breiten und Längen ausgerüstet werden. Maßgeblich ist nur eine Mindestbestellmenge von 1.000 m² sowie die Produktionsbreite des entsprechenden Produkts (100 bis 118 cm). PRESSURETAC  ist originalverpackt 9 Monate lang haltbar.

Zudem sind alle PRESSURETAC Sorten umweltfreundlich und temperaturbeständig, d. h. FSC-zertifiziert und voll einsatzfähig sowohl bei Minus- als auch bei Plustemperaturen.

PRESSURETAC kann mit den üblichen Druckern benutzt werden. Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht uns anzusprechen.

Primera zeigt neues Silber und Gold Material für die Bedruckung mit LX500e/LX1000e/LX2000e

Neue Materialien sind immer schwerer zu finden, aber bringt auch immer neue Ideen. So wir wir dieses Jahr auf der Biofach glücklich waren ein neues Material mit Recycling Anteilen und ohne Folie zu finden, so hat Primera nun neue Silber und Gold Material präsentiert.

Besonder hervorzuheben ist der geringere Blaustich zu den alten Silber Materialien. Die neuen Silber- und Gold Etiketten sind mit allen Primera Druckern getestet und können für unsere Kunden konfektioniert werden. Ab 5 Rollen ist damit eine Produktion für Sie möglich. Standardgrößen werden wir zunächst nicht anbieten, sondern müssen erst einmal den Bedarf abwarten.

Wir haben hier für Sie schon einmal ein paar Fotos der Etiketten geschossen. Preise erhalten Sie wie immer im Vertrieb der Karley Deutschland GmbH